Tarot

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Tarot - Orakel

Tarot (maskulinum oder neutrum, ausgesprochen) ist ein Kartenorakel, das in seiner heutigen Gestalt seit Jahrhundert bekannt ist. Woher dieses Orakel stammt und wie es nach Europa kam, gehen die Meinungen weit auseinander. Eines ist dennoch sicher, es ist in vielen Kulturen bekannt - meistens auf verschiedenen Arten und wurde immer wie mehr an das Heutige Tarot angepasst.
Es wird zu psychologischen  Zwecken oder als Wahrsager Karten verwendet.  Es besteht aus 78 Karten, die sich in zwei Hauptgruppen unterteilen: die Grossen Arkana (vom lat. arcanum = Geheimnis), die sich aus 22 durchnummerierten Karten zusammensetzen, auf denen Einzelmotive, wie z.B. der Narr, Der Magier, Glück, der Stern, etc. zu sehen sind. Diese werden auch oft die Trümpfe genannt. Wie man bemerkt ist nicht die Anzahl der Karten als grosse oder kleine Arkana gemeint.
Die übrigen 56 Karten, sind die sogenannten Kleinen Arkana, diese sind in vier Serien oder Farbsätze, die jeweils ein gemeinsames Symbol tragen (Stab, Schwert, Münze oder Kelch). Wie bereits erwähnt, durch die Jahrhunderte und vor allem in unserem, wurden die Tarot-Decks verändert, verbessert oder gar gänzlich "neu" erfunden, aber immer mit dem Hintergrund von psychologischem Wissen. Beispiele von andere Tarot-Decks sind: Engelskarten, Feenkarten, Pflanzen... etc. Wichtig ist - wenn man sich angezogen fühlt von einem Deck, so kann es nur richtig sein! Ob für den Kartenleger oder den Fragenden.

Mein Favorit ist Crowley-Tarot Deck (Thoth-Tarot). Gleich von der ersten Minute wusste ich, dass ist "mein" Tarot. Dabei stütze ich mich nicht nur auf das Original von Aleister Crowley und der Künstlerin Lady Frieda Harris, sondern auch der Schlüsselworte von Hajo Banzhaf und Brigitte Theler.  Sie waren meine Inspiration nicht nur für die Astrologie, sondern auch zum vertiefen der Kenntnisse beim Tarot. Doch warum Tarot und gerade Crowleys?

Intermezzo:

Kleiner Zeitsprung vor meiner Geburt! In meiner Familie wird Mystik, Magie, Geheimnisse, Verborgenes, einfach die Dinge die nicht erklärbar sind stets (un)bewusst gelebt. Somit wollte mein Vater wissen: wird es ein Mädchen oder Junge? Dafür nahm er zwar die klassischen Jasskarten und nur Herz Dame, Ecke Dame, Schaufel Bauer. Mischte hinter dem Rücken, Deck nach unten.....  was kam dabei raus? 2x dürfen Sie raten. Nein, es kam Schaufel Bauer (mehrmals). Der mich stets in (fast) jedem Kartenspiel in meinem Blatt ist. Und wenn Trumpf Ecke ist, habe ich immer die Ecke Dame! Herz Dame nur wenn ich auch gleichzeit das Nell kriege ...  nicht darüber nachdenken, es ist vorbestimmte Magie. ;-) Doch der Weg zu den Tarotkarten war hergestellt. Meine ersten Karten waren aus dem Jahresbüchlein des Chinesischen Horoskop. Vergrössert kopiert, ausgeschnitten, verstärkt, verkleppt et voila! Viele Jahre später entdeckte ich die Tarotkarten von:

Aleister Crowley (1875 -1947), ein sehr interessanter Mann , den vielen als Satanisten und Schwarzmagier verschreien, während andere - und darunter auch durchaus kluge Geister - in ihm einen grossen Eingeweihten sehen. (Wer mehr über Aleister Crowley)
Crowley beeinflusste die Geschichte diverser Geheimbünde und neureligiöser Orden und nahm mittelbar Einfluss auf den Wicca-Kult. 

Ich bemerkte, dass das astrologische Legesytem mit Crowleys Tarot für mich am Besten funktioniert. Ich gebe zu, ich muss immer noch im Buch nachlesen was die einzelnen Karten bedeuten - die Erklärungen sind in diesem Fall nicht nur auf einen Satz beschränkt. Doch genaus dies ermöglicht mir jedes mal einen wichtigen Aspekt zur Frage, als eine aufleuchtende Antwort innerhalb des Textes zu sehen.
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Die Legesysteme

Es gibt sehr viele verschiedene Variante um Karten zu legen. Die Frage die man sich stellen sollte ist, was genau möchte ich wissen und ist es mit der Vergangeheit, der Gegenwart, oder der Zukunft verbunden - oder gleich alle 3. Ist es für eine zukünftige Tendenze oder Perspektive? Ein Ratschlag, wie man ein Problem löst oder ein Ziel erreicht. Oder gibt es einen blinden Flecken, der uns auf irgendeiner Art behindert. 


Mein Legesystem


- Vergangeheit, Gegenwart, Zukunft - das 3er Prinzip. Für je eine Zeit eine Karte.

- Der Blinde Fleck - wo stehe ich? Wer bin ich? Dafür sind 4 Karten zu ziehen in spez. Reihenfolge

- Der astrologische Kreis - wo stehe ich? / Selbsterkenntnis / Welche Erfahrungen? 12 Karten für 12 Häuser/Zodiac​​​​​​​